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Wohnraumlüftung

Mindestluftwechsel in den Räumen

Die Auslegung einer kontrollierten Wohnraumlüftung nach transportierten m³/Stunde ist notwendig, um einen Mindestluftwechsel in den Räumen zu gewährleisten. Die Auslegung ist vor allem für programmgeführte Anlagen notwendig, da sie die aktuelle Schadstoffkonzentrationen in den Räumen nicht ausreichend genau messen oder die Außenluftzufuhr nicht regeln können. Die Auslegung hat das Ziel, einen ausreichend erscheinenden Wert (oder mehrere Werte mit groben Abstufungen) für die Frischluftzufuhr zu definieren. Diese Luftmengen werden dann unabhängig von der tatsächlichen Sachlage den Räumen zugeführt. Neuere Anlagen arbeiten bedarfsorientiert bspw. mittels CO2-Regelung und/oder Feuchterückgewinnung, um nicht zu große Mengen Luft zuzuführen, was zu einer unnötigen Austrocknung der Räume führen kann.

Feuchterückgewinnung

30 m Luftmenge pro Person

Als hygienisch notwendig werden etwa 30 m Luftmenge pro Person und Stunde angesehen. Bei vier dauernd anwesenden Personen müssten also etwa 120 m pro Stunde ausgetauscht werden; dies entspricht bei 200 m Wohnfläche und einem Gebäudevolumen von 500 m einer Luftwechselrate von 0,20,3 h-1.

Mindestluftwechsel von 0,3 bis 0,5 h-1

Bewährt hat sich ein Mindestluftwechsel von 0,3 bis 0,5 h-1 für die Auslegung, pro Stunde kann also ein Drittel bis die Hälfte in einem Raum vorhandene Luftmenge ausgetauscht werden. Je größer die Wohnnutzfläche und je geringer die Anzahl der anwesenden Personen, desto geringer kann der Mindestluftwechsel ausfallen. Wenn eine Anlage mit Erdwärmeübertragern im Sommer zur Klimatisierung eingesetzt wird, sind grundsätzlich höhere Luftwechselraten anzustreben. Wird die Anlage im Winter mit zu hohem Luftwechsel betrieben kann es zu einer Austrocknung der Luft in den Wohnräumen führen, welcher durch bedarfsorientierte Regelungen bzw. Feuchterückgewinnung verhindert werden kann.

Für die Auslegung einer kontrollierten Wohnraumlüftung gibt es unterschiedliche Normen und Empfehlungen. Dazu zählen die ÖNORM H 6038:2006, die EN 15251, die DIN 1946-6:2009, die SIA 382/1, sowie Empfehlungen des Passivhausinstituts oder von komfortlüftung

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